iPhone- und Mac-App

Cache-Diary

Ein Tagebuch für Geocaching-Touren. Auf dem eigenen Gerät.

Nicht „welche Caches liegen hier?“
Sondern: was habe ich wann erlebt, mit wem?

Cache-Diary ist kein Suchgerät, sondern ein Logbuch — die App für danach. Touren mit Fotos, Begleitern und aufgezeichneter Route. Eigene Bewertungen, Schlagwörter und datierte Notizen, die kein Import je überschreibt. Auf iPhone und Mac aus einer Codebasis.

  • iOS 18 und macOS 15
  • SwiftUI, eine Codebasis
  • Deutsch und Englisch
  • Kein Konto · kein Server
  • Alle Daten auf dem Gerät
Die Cacheliste auf dem Mac: Seitenleiste, Liste mit Typ, Bewertung und Schlagwörtern, Detailspalte
Seitenleiste, Cacheliste, Detailspalte
2
Plattformen
5
Exportformate
2
Sprachen
0
Server
Wofür das gut ist

Die App für danach

Wer länger Geocaching betreibt, sammelt eine Zahl. Tausend Funde, zweitausend. Was die Zahl nicht enthält: der Abstieg im Nebel, der Cache, an dem man dreimal gescheitert ist, das Versteck, das so gut war, dass man es Jahre später noch erzählt.

Die offiziellen Logs stehen auf einer fremden Website, sind öffentlich und für andere geschrieben. Fotos vom Tag liegen irgendwo in der Mediathek. Und was man selbst von einem Cache hielt, weiß nur die eigene Erinnerung — bis sie es nicht mehr weiß.

Es gibt gute Apps, um Caches zu finden. Cache-Diary ist keine davon.

Der Grundgedanke

Zwei Ebenen

Cache-Diary hält zwei Dinge streng auseinander — und diese Trennung trägt alles andere.

Ein Cache im Detail: Listingdaten oben, darunter Bewertung, Schlagwörter, Notizen, Besuche und Fotos
Alles, was du erlebt hast — an einem Ort
  • Was ein Cache ist — Name, Typ, Schwierigkeit, Gelände, Koordinaten, Beschreibung, Owner. Das kommt aus dem Import von geocaching.com und ist jederzeit wegwerfbar: einmal löschen, neu holen, fertig.
  • Was du erlebt hast — Besuche, Notizen, Fotos, Bewertungen, Schlagwörter, eigene Waypoints. Das gehört dir, und kein Import fasst es an.
  • Auch dann nicht, wenn ein Cache archiviert wird, aus künftigen Pocket Queries verschwindet oder der Owner ihn löscht. Die eigenen Aufzeichnungen bleiben — sie sind schließlich der Grund, warum man die App überhaupt benutzt.
  • Ein Cache wird intern über eine eigene Kennung geführt, nicht über den GC-Code. Deshalb sind selbst angelegte Caches ohne GC-Code gleichwertig und keine Sonderfälle.
Im Gebrauch

Wie sich ein Tag damit anfühlt

Vorher

Man importiert die Caches der Gegend als eine Datei von geocaching.com. Zu einem Cache, den man sich vorgenommen hat, schreibt man eine Notiz: „Nur bei trockenem Wetter, der Hohlweg ist bei Nässe eine Rutschbahn.“

Unterwegs

Das iPhone zeichnet die Wanderung als Workout auf, wie immer. Fotos macht man mit der Kamera, wie immer. Zum Cache selbst tippt man kurz, was war — oder auch gar nichts, das kommt später.

Am Abend, auf dem Sofa

Man legt die Tour an: Titel, Datum, wer dabei war, ein paar Sätze. Die aufgezeichnete Route findet ihre Tour von selbst. Die Fotos des Tages werden aus der Mediathek vorgeschlagen — drei davon auswählen, Bildunterschriften dazu. Fertig.

Jahre später

Man sucht nach „mit Kindern“ und findet zwölf Caches, die man noch einmal machen könnte. Oder man öffnet die Tour vom letzten Herbst und liest, wie es war.

Die eigene Ebene

Deine Meinung zählt mehr als D und T

Was ein Cache offiziell für Schwierigkeit und Gelände hat, sagt wenig darüber, ob er sich lohnt. Also vergibt man seine eigenen Noten.

Kombinierbare Filter nach Typ, Größe, Status, Fundstatus, Bewertung, Favorit und Schlagwort
Filter nach Typ, Bewertung, Fundstatus und Schlagwort — kombinierbar
  • Eine Note von 1 bis 5, dazu vier Einzelachsen, wenn man will: Wie schön ist die Stelle? Wie gut ist das Versteck? Wie ist der Zustand der Dose? Wie mühsam die Anfahrt? Ein zweites Tippen auf denselben Stern nimmt die Note wieder zurück.
  • Eigene Schwierigkeit und eigenes Gelände, wo die offizielle Einstufung nicht passt — dazu Favoriten.
  • Schlagwörter, die man selbst erfindet — „mit Kindern“, „Nachtcache“, „nochmal hin“, „nasse Füße“. Umbenennen geht an einer Stelle, ohne jeden Cache anzufassen.
  • Datierte Notizen in drei Kategorien — Vorbereitung, Beobachtung, Wartung. Kein überschreibbares Textfeld, sondern eine Historie über Jahre. Beim eigenen Versteck ist das der Wartungslog.
  • Fotos, wo sie hingehören: an den Cache, an die Tour oder an den einzelnen Besuch, mit Bildunterschrift und Rolle. Aufnahmedatum und Position kommen aus den EXIF-Daten.
  • Spoilerschutz. Ein Foto mit der Rolle „Spoiler“ bleibt verdeckt und wird erst auf Tippen sichtbar — so verdirbt man sich die Suche nicht beim Durchblättern.
  • Eigene Waypoints je Cache: Parkplatz, Stage, Final, Referenz, Trailhead. Selbst angelegte überleben jeden Import.
Ein Tag, eine Tour

Touren und Besuche

Eine Tour ist der Tag eines Erlebnisses: Titel, Datum, Region, Begleiter und ein Text. Ein Besuch verbindet Cache und Tour, mit Zeitpunkt, Ergebnis und Logtext. Eine Tour ganz ohne Fund ist gültig — eine Wanderung mit Fotos ist auch eine Tour.

Jahre auf einmal — Tourvorschläge aus Fundtagen

Wer seine Fundhistorie von geocaching.com importiert, bekommt Jahre auf einmal, aber lauter Besuche ohne Tour. Cache-Diary erkennt, welche davon am selben Tag passiert sind, und schlägt daraus Touren vor — mit Titelvorschlag aus Region und Datum.

Tourvorschläge aus Fundtagen, jeweils mit Datum, Region und Zahl der Funde zum Annehmen oder Ablehnen
„7 Funde am 14. September 2021 im Hegau — als Tour anlegen?“
  • Vorgeschlagen wird, angelegt wird auf Zuruf. Was man ablehnt, kommt nicht wieder.
  • Fotos vom Tourtag werden in der Mediathek gesucht und angeboten. Was schon im Tagebuch liegt, wird kein zweites Mal vorgeschlagen.
  • Ein Cache darf in mehreren Touren vorkommen — beim zweiten Anlauf, bei der Wartung, beim Vorzeigen.
Wo das war

Karte und Routen

Die Karte mit typabhängigen Markern über dem Hegau und dem Bodensee
Alle Caches mit typabhängigen Markern
  • Marker nach Cachetyp, mit Clustering: Aus vielen nahe beieinander liegenden Markern wird einer mit Zahl.
  • Die Tour mit ihrer Route — und die Besuche auf der Strecke verortet, mit Kilometerstand und Uhrzeit zu jedem Fund.
  • Routen aus GPX von Wanderuhr, GPS-Gerät oder Telefon — oder aus einem Workout von Apple Health.
  • Automatische Zuordnung. Eine importierte Route findet ihre Tour über Datum und Nähe von selbst. Bei Zweifeln fragt sie. Doppelte Aufzeichnungen derselben Wanderung werden erkannt.
Über die Jahre

Die Zahlen, die dich interessieren

Die Statistik: Funde je Jahr, D/T-Matrix, Verteilung nach Typ und Region, längste Serie
Funde je Jahr, D/T-Matrix, längste Serie, Meilensteine
  • Funde je Jahr und je Monat, die D/T-Matrix mit der Zahl der belegten Felder, die Verteilung nach Cachetyp und nach Region.
  • Längste Serie aufeinanderfolgender Fundtage, Meilensteine (der 1., 10., 50., 100., 500. Fund) und die zurückgelegte Distanz aus den aufgezeichneten Routen.
  • Umschaltbar zwischen allen Funden, nur importierten und nur eigenen — damit Fundzahlen nicht ungewollt vermischen.
  • Gerechnet wird beim Anzeigen, nie gespeichert. Eine gespeicherte Statistik wäre nach dem nächsten Import falsch, und niemand würde es merken.
Herein und heraus

Deine Aufzeichnungen gehören dir

  • Import: Pocket Query aus der ZIP-Datei von geocaching.com samt Waypoints, die gesamte Fundhistorie als „My Finds“, Field Notes vom GPS-Gerät, Fotos aus Dateien oder Mediathek. Vor jedem Import eine Vorschau.
  • Export als PDF einer Tour, zum Verschicken oder Archivieren — als Markdown für die eigene Notizsammlung, als GPX für das GPS-Gerät und als Field Notes, wenn die Logs doch noch auf geocaching.com sollen.
  • Der Obsidian-Vault lässt sich wiederholt beschreiben. Geschrieben wird nur zwischen zwei Markern, alles davor und dahinter bleibt unangetastet; eigene Frontmatter-Einträge bleiben stehen. Eine Datei ohne Marker wird gemeldet, nicht überschrieben, und verwaiste Dateien werden gelistet, nicht gelöscht.
  • Vollständige Sicherung als eine Datei, mit allen Datensätzen und allen Fotos — wiederherstellbar mit Vorschau, wahlweise ersetzend oder zusammenführend.
Die Sicherung: alle Datensätze und Fotos in einer Datei, Wiederherstellung mit Vorschau
Alles in einer Datei — auch der Weg zwischen iPhone und Mac
Beide Plattformen

iPhone und Mac, eine App

Eine Codebasis, aber jeweils die Bedienung der Plattform: auf dem Mac Seitenleiste und Detailspalte, auf dem iPhone Tabs. Nichts ist auf einem der beiden Geräte eine abgespeckte Fassung des anderen.

Die Cacheliste auf dem iPhone
Cacheliste
Eine Tour im Detail auf dem iPhone
Tour im Detail
Die Statistik auf dem iPhone
Statistik
Damit die Erwartung stimmt

Was die App bewusst nicht tut

  • Sie sucht keine Caches. Wo welche liegen, sagt die offizielle App besser.
  • Sie schickt nichts weg. Kein Konto, keine Anmeldung, kein Server, kein Netzwerkzugriff. Was die App nicht überträgt, kann auch niemand mitlesen.
  • Sie erfindet nichts. Wo die App vermutet — bei Touren aus Fundtagen, bei doppelten Caches, bei Fotos vom richtigen Tag —, schlägt sie vor und fragt. Entschieden wird von Hand.
  • Sie verbreitet keine fremden Texte. Beschreibungen und Logs anderer Leute bleiben in Dateien, die man weitergibt, standardmäßig draußen. Das ist keine technische Grenze, sondern eine Frage des Anstands — und der Nutzungsbedingungen.
Technisches

Das Kleingedruckte

Plattform iPhone mit iOS 18 oder neuer, Mac mit macOS 15 oder neuer — SwiftUI, eine Codebasis
Sprachen Deutsch und Englisch
Netz kein Konto, kein Server, kein Netzwerkzugriff — alle Daten liegen auf dem Gerät
Aufbau keine fremden Programmbibliotheken: ZIP-Leser und -Schreiber, GPX-Parser, Kartenkachel-Leser und die Markdown-Engine sind selbst geschrieben
Tests 435 automatische Tests, grün auf beiden Plattformen
Koordinaten DDM, DD und DMS — erkannt wird automatisch, welches Format vorliegt; angezeigt wird das eingestellte

Zu haben ist sie derzeit nicht

Cache-Diary ist ein Werkzeug für eine Person und wird derzeit nicht vertrieben. Warum es überhaupt so weit kam, steht im Blog.

Gefunden, geloggt, vergessen →